D´Neuschwanstoaner Füssen e.V.
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1940 1949

Bereits zu Beginn des Jahres 1940 waren 21 Mitglieder im Feld. Wie im ersten Weltkrieg, verschickte man den „Oberländer Heimatboten" an die Kameraden. Das Jodler-Duo Fischer-Welzmiller reiste an die Kriegsschauplätze in Finnland, Norwegen und Russland, um den deutschen Landsern heimatliche Weisen, Jodler und Lieder vorzutragen. Die Not schweißte zusammen. Dorf-Gemeinschaftsabende wurden von den Vereinen Schwanstoaner (Schwangau), Almrausch und D’Neuschwanstoaner gemeinsam veranstaltet, und der Schwan­gauer Karl Singer zeigte auf diesen Abenden jeweils seine „Bildla" - Zeit­dokumente eines Dorflebens.

1941 mussten Gauversammlung und Gaufest ausfallen. Es kam zum allmähli­chen Stillstand aller Aktivitäten. Ein Jahr später versammelten sich zwar Ver­treter des Oberen Lechgaues im Nebenzimmer des Gasthauses Schwanen. Es kamen aber nur Vertreter aus 7 Vereinen.

Mit Vereinsabenden, zu denen auswärtige Kameraden eingeladen wurden, hiel­ten die Daheimgebliebenen die Trachtensache aufrecht. Gauvorstand Frankl Jakob feierte seinen 70. Geburtstag. Eine würdige Feier konnte nicht gestaltet werden, er war aber für jeden gut gemeinten Händedruck dankbar.

Gerade noch drei Paare brachte man von den beiden Füssener Vereinen zusam­men, die 1942, 1943 und 1944 je zwei Brauchtumsabende im Klosterhof und im Stadtsaal gestalteten.

Nach dem totalen Krieg kam 1945 auch der totale Zusammenbruch. Die ame­rikanische Besatzungsmacht herrschte in Füssen, die Bevölkerung musste die Besatzungsmaßnahmen erdulden, eine der Maßnahmen war die Ausgangs­sperre. Das Vereinsleben kam zum Erliegen, aber die ersten Frontkämpfer kamen wieder zurück in die Heimat. In den Niederschriften wird das Jahr 1945 als das schwierigste bisherige Vereinsjahr bezeichnet. Am 28.05.1945 hatte die Militärregierung Erlaubnisscheine ausgestellt und so konnte die erste Be­sprechung 1946 im Gasthaus Hechten stattfinden. Jakob Frankl, der bald darauf verstarb, bat um Entbindung von seinem Amt als Vorsitzenden. Peter Fischer folgte ihm im Amt des Vereinsvorstandes, im gleichen Jahr wurde er auch Gau­vorstand.

Der erste Heimatabend fand am 25.10.1947 im Stadtsaal statt und im gleichen Jahr gründete man auch wieder eine Jugendgruppe, nachdem eine Neulizen­zierung erfolgreich war. Die Zusammenarbeit mit dem Bruderverein Almrausch wurde neu geregelt und beschlossen, dass der Name „Stamm" beim Neu­schwanstoaner-Verein bleibt.

Auch außer Gau wurde trotz Währungsreform 1948 der alten Freunde gedacht, und so besuchte man in diesem Jahr das 50. Gründungsfest der Illertaler in Immenstadt. 1949 fand bereits wieder ein Vereins-Preisplatteln statt. Finanzielle Mittel waren, wenn überhaupt, nur sehr spärlich vorhanden. Uns so fertigte Klopfer Bernhard für jedes teilnehmende Mitglied eine selbst gemachte und bemalte Ehrengabe.

In diesem Jahr fanden dann für das Verkehrsamt wieder die ersten Heimataben­de statt. Abwechselnd gestalteten diese die beiden Füssener Trachtenvereine.