D´Neuschwanstoaner Füssen e.V.
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Die oben beschriebenen Begebenheiten und Ereignisse können nur einen klei­nen Überblick über einhundert Jahre Vereinsleben geben. Herausgegriffen wur­den nur markante und besonders interessante Begebenheiten.

Im Laufe der Zeit, besonders aber nach dem II. Weltkrieg und insbesondere in den letzten 20 - 30 Jahren gab es im Jahresrhythmus immer wiederkehrende Zusammenkünfte und Veranstaltungen, auf die nicht gesondert eingegangen werden konnte. Im Vereinsleben ist dies z. B. ein maskierter Vereinsabende, Emmaus-Gehen (am Ostermontag), Theateraufführungen, Vereins-Preisplatteln, Ausflüge für die Jugend und Erwachsene, Besuch von Festen in- und außer Gau, Jahresversammlungen, Ehrenabend und Adventsfeiern, Mai-, Kirchweih­- und Kathreintanz und Vereinsabende. Des weiteren gibt es noch Fußballturnier und Skitag. Hinzu kommen noch Besuche von Festen der Patenvereine oder Freundesvereine.

Über viele Jahrzehnte war immer die Silvesterfeier ein fester Bestandteil im internen Veranstaltungskalender. Gab "es zuerst zur Aufbesserung der Vereinskasse sog. Christbaumversteigerung, so wurden diese ca. von 1960 ab abgelöst durch eine reichhaltige Tombola mit gespendeten Sachpreisen der Mitglieder oder von Füssener Geschäften. Ein „Sündenregister" trug zur allge­meinen Erheiterung bei, da in Versform kleine Unzulänglichkeiten, Missgeschicke oder vermeintlich unentdeckt gebliebene Schwächen oder Sünden humor­voll aufgedeckt wurden. Wochenlanges Verseschmieden von Hermann Blei­cher, Kathi Seitz und Josefa Tremmel gingen einer solchen Belustigung voraus.

Auch vom Oberen Lechgauverband gibt es über das Jahr verteilt weitere Einla­dungen zu: Vorständetagung, Frühjahrsversammlung, Funken- und Volkstanzveranstaltungen, Preisplatteln für jugendliche und Erwachsene, Gaulieder-, Marien- und Adventsingen, Jugend-Gausingen mit begleitenden Veranstaltun­gen wie Hoagart und Musikseminare, Gaufest und Jugendtag, Preisschafkopfen, Halbjahres- und Jahresversammlung und Gauwallfahrt. Die Fülle des Veranstal­tungsangebotes bringt mit sich, dass für jeden interessierten Trachtler etwas ge­boten wird, ja, dass sogar in der Überfülle ausgesucht werden muss, welche Ver­anstaltung besucht werden kann, denn ein Besuch gehört oft zur Ehrenpflicht.

War in den Anfangszeiten die Pflege der Geselligkeit untereinander Hauptaugenmerk, so entwickelte sich besonders in den letzten 2 - 3 Jahrzehnten das Vereinsleben dahingehend, dass mehr und mehr der Verein nach außen hin repräsentiert wurde. Doch die Entwicklung machte auch vor den Trachten­idealisten nicht Halt. Ein immer größer werdendes Freizeitangebot hatte nicht zur Folge, dass gemeinsam etwas unternommen wurde, sondern dass die Mitglieder individuell ihre Interessen wahrnehmen wollten. War es noch vor dem II. Weltkrieg so, dass die Trachtler die Gäste unterhielten, ist es heute so weit, dass die Mitglieder selbst in den Ferienzeiten in den Urlaub fahren. Ein gutes Fernsehprogramm tut ein übriges dazu, dass ein Mitglied auch einmal lie­ber zuhause bleibt, als in geselliger Runde menschlichen Kontakt zu suchen.

Immer schwerer wurde es auch, geeignete Lokalitäten zu finden, in denen nicht gerade geräuschlose Proben abgehalten werden konnten. Das Vereinsleben kam in den letzten Jahren durch diesen Umstand fast gänzlich zum Erliegen. Der Stadt Füssen fühlt sich der Verein D’Neuschwanstoaner zu Dank verpflich­tet, dass ab dem Jahr 1997 im alten Feuerwehrhaus am Schrannenplatz Räume zur Verfügung gestellt wurden.

Ein Brauch ist völlig eingeschlafen, aber vielleicht kommt es noch einmal so weit, wie es in Notzeiten immer war, dass an den Vereinsabenden mit der „Vereinsunterstützungskasse" geringe Beträge die Kasse aufstocken. In einem alten Hut, der von Hand zu Hand ging, fanden sich selten Markstücke, viel eher schon kleinere Münzen.

Ein ehrendes Gedenken soll an dieser Stelle noch unserem Kamerad Toni Kehle jr. gelten, der im Jahr 1997 noch nicht ganz 50jährig aus unserer Mitte gerissen wurde. Sein Vater und er waren über Jahrzehnte die Garanten dafür, dass die geplanten Busfahrten unfallfrei vonstatten gingen. Auch waren wir für manchen guten Rat und wohl gemeinten Tipp dankbar, die uns die Ausflüge immer zu einem Erlebnis werden ließen.

In den Niederschriften der 100 Jahre Vereinsaktivitäten fand sich auch mancher Reim, der aus der Liebe zur Heimat entstand. Klopfer Bernhard schrieb nieder:

„Gott schütze unsere Heimat in ihrer Pracht,
Wir tragen mit Liebe das Schönste: Die Tracht“

 

Und darauf unseren Vereinsspruch, der die Neuschwanstoaner durch alle Zeiten begleitete:

Vorstand:  Antwort Mitglieder: 

Gmüatli

Gmüatli

Sammer im Berg

Hör'n tuat ma uns

Wen?

sammer

bleib mer

und im Tal

überall

Uns

Alle: Neuschwanstoaner – Juchu